Terminologiemanagement – Terminologiepflege

In Zeiten der Globalisierung und Fusionen großer Firmen und Konzerne spielt eine einheitliche Terminologie zunehmend eine bedeutende Rolle. Immerhin haben Firmen oft intensive Prozesse zu durchlaufen, um sich schließlich auf eine einheitliche Firmensprache zu einigen. Entsprechend verständlich ist es dann, dass diese auch in den Übersetzungen umgesetzt werden soll. Dafür gibt es Terminologiemanagement. Doch was ist das? Welchen Vorteil haben Sie davon? Und wie funktioniert es?

Sie arbeiten unternehmensintern gern mit Abkürzungen, Synonymen und Akronymen? Das ist gar kein Problem! Dessen ungeachtet sollten Sie aber bedenken, dass der Übersetzer, der die Dokumente übersetzen soll, die Bedeutung der Abkürzungen, etc. nicht kennen und so keine ordentliche Übersetzung anfertigen kann. Jedoch kann ein Terminologiemanagement es ermöglichen, die gängige Terminologie zu organisieren und so sicherzustellen, dass bei Übersetzungen die korrekte Terminologie verwendet wird.

Terminologiemanagement

(Bilder: pixabay)

Terminologie ist die Erstellung und Verwendung von Fachbegriffen (Termini). Je nachdem können das Phrasen oder Worte zur Benennung von Produkten oder Dienstleistungen sein. Dementsprechend handelt es sich hierbei um branchenspezifische Begriffe, oft auch um Werbeslogans oder Produktnamen.

Übersetzungsunternehmen arbeiten zur Gewährleistung einer einheitlichen Terminologie mit sogenannten Terminologiedatenbanken. Dabei handelt es sich um einen Datenspeicher, über den die Termini in der Ausgangs- und Zielsprache verwaltet werden kann. Einerseits garantiert Ihnen dies eine genauere und vor allem konsistente Übersetzung und verkürzt andererseits die Übersetzungszeit des Übersetzers. Sie erhalten Ihr Dokument schneller zurück und können damit arbeiten.

Ein nicht vorhandenes oder unzureichendes Terminologiemanagement kann zu einer inkonsistenten Terminologie und damit auch zu inkonsistenten Übersetzungen führen. Das heißt, die so erstellten Übersetzungen können später nicht noch einmal verwendet werden. Dementsprechend kommen höhere Kosten und eine längere Übersetzungszeit für das gleiche Projekt auf Sie zu.

Daher arbeiten viele Unternehmen mit Glossaren, um eine einheitliche Terminologie zu gewährleisten. Jedoch desto mehr Sprachen dazu kommen, umso unübersichtlicher wird ein solches Glossar. Sinnvoller ist es daher, vom Übersetzungsunternehmen das Terminologiemanagement zu nutzen. Das spart Zeit und Geld.

Übersetzungsunternehmen, die mit moderner Textanalyse-Software arbeiten, legen in der Regel individuelle Projekte für den jeweiligen Kunden an. In diese Projekte fließt jede Übersetzung des Kunden ein und wird bei Folgeaufträgen abgerufen. Bei Neuübersetzungen kann der Übersetzer anhand der bereits vorhandenen Übersetzungen auf die verwendete Bezeichnungen zurückgreifen. Dadurch ist eine konsistente Terminologie gewährleistet – auch bei Nachfolgeaufträgen.

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