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Das passende Angebot zur Übersetzung

Mit sieben Fragen zum Ziel

Wie erhalte ich schnell und günstig ein Angebot zur Übersetzung?

Die meisten Übersetzungsbüros haben ihren Kunden den Weg zum Angebot bereits mit ihrer Webseite geebnet und ein Anfrageformular integriert, mit dem Kunden unkompliziert und schnell ein Angebot zur Übersetzung anfordern können. Doch sind wirklich alle Informationen in dem Formular enthalten, die das Übersetzungsunternehmen für ein Angebot benötigt? Wir haben für Sie die sieben wichtigsten Fragen zusammengestellt, die wir selbst unseren Kunden vor der Angebotserstellung für eine Übersetzung stellen.

Frage Nr. 1: Was soll übersetzt werden?

Viele Kunden erfragen ein Angebot für eine Übersetzung, ohne das zu übersetzende Dokument zur Verfügung zu stellen. Dabei stellt jedes Dokument andere Ansprüche an den Übersetzer. Deshalb ist es wichtig, bereits bei der Angebots-Anfrage mitzuteilen, welches Dokument übersetzt werden soll, und dieses zur Analyse einzusenden.

Frage Nr. 2: Sind spezielle fachliche Anforderungen nötig?

Eine Übersetzung ist meist nicht nur eine Übersetzung. Bei Übersetzungen von Urkunden benötigen Sie z.B. einen beeidigten Übersetzer, während Sie für eine Bedienungsanleitung eher einen fachlichen Übersetzer brauchen. Fehlen diese Informationen müssen wir nachfragen, um ein korrektes Angebot für Ihre Übersetzung für Sie erstellen zu können.

Frage Nr. 3: In welche Sprache und in welches Land soll die Übersetzung gehen?

Dass die Angabe der Zielsprache wichtig ist, leuchtet ein. Dass das Zielsprachenland ebenfalls eine große Rolle spielt, ist nur wenigen bekannt. Allein das Spanische kann in 20 verschiedene Länder wie Mexiko, Spanien, Argentinien oder Peru gehen und jede Sprache wird anders abgerechnet. Deshalb ist es wichtig, bereits bei der Anfrage für die Übersetzung das Zielsprachenland anzugeben.

Frage Nr. 4: Wie eilig ist die Übersetzung?

Preis und Qualität für eine Übersetzung sind oft abhängig vom gewünschten Liefertermin. Je knapper der Termin ist, umso geringer wird die Qualität der Übersetzung sein. Planen Sie deshalb genügend Zeit für die Übersetzung ein, um böse Überraschungen zu vermeiden. Ein Übersetzer schafft pro Tag zirka 1.500 bis 3.000 Wörter. Dazu kommen noch die Zeiten für das Projektmanagement und das Lektorat.

Frage Nr. 5: Stehen Glossare oder Referenzen zur Verfügung?

Glossare und Referenzen erleichtern Übersetzern die Arbeit. Oft existieren bereits Übersetzungen, die als Referenz verwendet werden können. So können Übersetzer die vorhandene Terminologie nutzen und eine Einheitlichkeit der Begrifflichkeit garantieren.

Frage Nr. 6: Existieren bereits Datenbanken?

Einige Unternehmen lassen sich von den Übersetzungsunternehmen Datenbanken zu ihren Übersetzungen zusenden. Diese sollten Sie bereits vor der Angebotserstellung zusenden. Das sichert nicht nur die Verwendung Ihrer Terminologie, sondern spart auch Geld und Zeit – im Idealfall bis zu 30 %. Das wirkt sich auf die Höhe des Angebots aus.

Frage Nr. 7: Wird eine Probeübersetzung benötigt?

Bei größeren Projekten kann es sinnvoll sein, vor dem Angebot eine Probeübersetzung einzuholen. So haben Sie die Möglichkeit, Qualität und Stil des Übersetzers zu prüfen und gegebenenfalls einen anderen Übersetzer auszuwählen.

WICHTIG!

Natürlich ist es nicht für alle Übersetzungsprojekte sinnvoll, auf alle Fragen einzugehen. Aufwand und Nutzen sollten in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Für die Übersetzung eines Geschäftsbriefes werden sicher keine Datenbank und keine Probeübersetzung benötigt.

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(Bild: © Jörg Vollmer / Fotolia)

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2017-06-20T12:39:46+00:00