/, Unternehmen/Von Sibiren nach Sachsen

Unser Team-Mitglied vergleicht die Stadt Ihrer Herkunft mit Dresden

  • Einleitung: Warum wir über Sibirien schreiben.
  • Was zog Yana nach Dresden?
  • Gründung und Größe
  • Zwei Städte – zwei Flüsse
  • Viele Studenten – hier und dort.
  • Barock in Dresden, Holzschnitzereien in Tomsk

Yana arbeitet bereits seit einigen Monaten erfolgreich in unserem Team in unserer Zentrale in Dresden. In unseren Gesprächen in Pausen und bei Treffen kommen häufig kleine bereichernde Unterschiede zwischen der Kultur Russlands und der in Deutschland an’s Licht. Lassen wir sie doch selbst einmal erzählen, welche ÄHNLICHKEITEN zwischen ihrer Herkunftsstadt und der Landeshauptstadt Dresden bestehen.

2014 bin ich wegen meinem Studium aus meiner Heimatstadt Tomsk, die sich in Russland in West-Sibirien befindet, nach Dresden – das Elbflorenz im Freistaat Sachsen –  umgezogen.

Warum genau nach Dresden?

Yana in ihrer zweiten Heimat: Dresden.

Yana in ihrer zweiten Heimat: Dresden. (Bild: privat)

Weil meine Liebe zu dieser Stadt schon in der Schule begonnen hat: Damals habe ich Dresden im Rahmen eines Schüleraustausches mit meinen Klassenkameraden besucht. Das war meine erste Reise ins Ausland überhaupt – spannender konnte es einfach nicht sein!  Zwei Wochen haben wir in Dresden verbracht, bei Gastfamilien gewohnt und ein Gymnasium besucht. Sofort wirkte Dresden „heimisch“ auf mich: Es ist genau so groß wie Tomsk, liegt auch an einem Fluss, ist eine ziemlich ruhige und intelligente Stadt. Und jetzt ist diese auch zu meiner zweiten kleinen Heimat geworden. Gern erzähle ich auch von meiner ursprünglichen Heimat, denn es gibt einiges zu berichten!

Meine Heimatstadt: Tomsk

Tomsk ist eine der ältesten Städte Sibiriens und wurde 1604 als eine Grenzfestung und Wehrposten auf Erlass des russischen Zaren Boris Godunow am Fluss Tom gegründet. Tomsk ist ungefähr so groß wie Dresden und hat 543.000 Einwohner.

Zwei Städte an Flüssen – und noch mehr Gemeinsamkeiten mit der Heimat

Wie in Dresden sorgt die Lage am Fluss für schöne Postkartenansichten im Zentrum der Stadt.

Die Technische Universität Dresden mit seinem gigantischen Campus sowie HTW und andere Dresdener Hochschulen sorgen für junges Gedankengut in der Stadt – Dank vieler Studenten und Auszubildenden ist Dresden eine lebendige Studenten-Stadt. Genauso ist es in Tomsk: 1878 wurde in Tomsk die erste Universität  hinter dem Ural (heute Tomsker Staatliche Universität) gegründet – so hat die Stadt seinen inoffiziellen Namen „Sibirisches Athen“ bekommen.

Ein Bild aus der Heimat - Tomsk

Eines der ausbildenden Institute in Tomsk. (Unser Dank geht an den user anatoly_l der uns seine Bilder (Quelle: Flickr) zur Verfügung gestellt hat.)

Heutzutage sprechen die Zahlen für sich: an 18 staatlichen Hochschulen (9 davon sind  Universitäten) studieren ca. 80 Tausend Studenten und Auszubildende, sodass jeder achter Einwohner der Stadt Student/ Auszubildende ist. Im Vergleich dazu, hat Dresden „nur“ fünf Hochschulen, vier Fachhochschulen und drei Berufsakademien und insgesamt rund 47.000 Studenten in der Region Dresden aufzuweisen.

Томск / Tomsk - Bilder aus der Heimat

Wir danken dem user _ghosty_ für die Erlaubnis sein Bild (Quelle: Flickr) der filigranen Holzschnitzereien zu nutzen.

Sandstein vs. Holzkunst

Während Dresden für seine barocke Architektur bekannt ist, ist die Tomsker Heimat für seine Holzbaukunst berühmt. Die filigranen Holzschnitzereien schmücken die bedeutendsten Baudenkmäler der Stadt wie z.B. das Haus mit Drachen, das Haus mit Feuervögeln, das russisch-deutsche Haus und viele andere.


Vielen lieben Dank für diese kleine virtuelle „Führung“ durch deine Stadt in der sibirischen Heimat! 

Yana ist bereits seit Herbst letzten Jahres ein wichtiger Bestandteil unseres Teams. In Russland studierte Sie Übersetzen, Dolmetschen sowie Linguistik. Den Master schloss Sie erfolgreich in Europäischen Sprachen ab.
Ihre Arbeit im Projektmanagement können Sie bei einer Übersetzungsanfrage live erleben. 😉

 

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann teilen Sie diesen gern über unsere  Facebookseite oder unserem Twitteraccount.


(Copyright: Flickr, Beitragsbild, sowie das Bild des Universitätsinstituts von anatoly_l,
Bild des Holzhauses von _ghosty_) mit freundlicher Genehmigung der Fotografen.)

Merken

2017-05-26T10:31:01+00:00