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Wo wohnt eigentlich Ihr Übersetzer?

Wozu das Mutterlandprinzip so wichtig ist

  • Was hat der Wohnort mit der Übersetzung  zu tun?
  • Sprachwandel und Wortschöpfungen – wie kommt es dazu?
  • „ausgestorbene“ und „neugeborene“ Worte
  • Mutterlandprinzip und Außenwirkung

 Was hat der Wohnort vom Übersetzer mit meiner Übersetzung zu tun?

Sie werden staunen: Der Wohnort vom Übersetzer hat sehr viel damit zu tun, daher gilt hier das Mutterlandprinzip. Warum? Die Sprache unterliegt einem ständigen Wandel. Technische Neuerungen, Trends und kulturelle Entwicklungen nehmen Einfluss auf jede Sprache. Und diese Einflüsse sind in jedem Land unterschiedlich. Schon ein aktueller Duden in Ihrer eigenen Muttersprache hat neue Worte und Wortschöpfungen, die es in Ihrer eigenen Kindheit noch gar nicht gab. Andere Bezeichnungen sterben einfach aus, weil zum Beispiel Berufsstände, veraltete Geräte oder populäre Personen aus der Öffentlichkeit und damit aus dem Wortschatz verschwinden.

Erinnern Sie sich noch an „knorke“ „Gabelfrühstück“ oder „Bandsalat?“ – im heutigen deutschen Sprachgebrauch sind sie nicht mehr zu finden –  dafür fanden Neologismen wie „Kaffeepad“, „chillen“ oder auch „googeln“ Eingang in den Duden und wie selbstverständlich in den täglichen Sprachumgang.  Ein steter Wandel, den man für die jeweilige Sprache miterleben kann. Ein Muttersprachler, der im Heimatland wohnt, erlebt die Entwicklung mit all ihren neuen und wegfallenden Vokabeln automatisch – und lässt ihn in seine Übersetzungen einfließen.

Darüber hinaus spielt auch der kulturelle Aspekt bei Übersetzungen eine große Rolle. Nur Muttersprachler, die in dem Land leben, sind in der Lage, die kulturellen Gegebenheiten zu berücksichtigen und diese in die Übersetzung einfließen zu lassen – deshalb Mutterlandprinzip!

Was ist das Mutterlandprinzip?

Achtung! Die Rote Liste der Wörter! 

Übrigens: Nicht nur Tiere sind vom Aussterben bedroht. Einige Worte sind es auch auf  http://www.bedrohte-woerter.de/ finden Sie einige.
Bei manchen Worten dachten wir uns: „Stimmt, lang nicht gehört!“ bei anderen waren wir froh, dass diese nochmal erklärt waren. 

Wollen Sie wissen, was die neusten Wortschöpfungen des Jahres sind? Künstlich erschaffene Worte und Neologismen (Neuschöpfungen, die es vermutlich bald in den Duden schaffen) finden Sie unter folgendem Link: http://www.kunst-worte.de/neologismen/

Warum ist es so wichtig das Mutterlandprinzip anzuwenden?

Ist ein Text nicht im aktuellen Sprachduktus des Ziellandes übersetzt, wirkt er schnell unseriös, im schlimmsten Fall lächerlich. Ihre Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die Kompetenz Ihrer Firma leiden. Sie können Ihre Vorteile und Ihre Einzigartigkeit nicht überzeugend transportieren. Solche kulturellen und sprachlichen „Fehltritte“ in einer Übersetzung können die Geschäftsbeziehungen nachhaltig schädigen und so Ihre Auftragslage negativ beeinflussen.

Übrigens: Alle unsere Übersetzungen werden nach dem Mutterlandprinzip angefertigt.
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Haben Sie schon einmal Erfahrungen mit unfreiwillig komischen Übersetzungen gemacht? Schreiben Sie uns diese in unsere Kommentare!


(Bilder: pixabay)

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2017-06-12T11:50:41+00:00